conmeet sichert sich 6 Mio. Euro Seed-Finanzierung für zentrales AI-Steuerungssystem des Handwerks

Reimann Investors Venture Capital und Smedvig Ventures führen die Seed-Runde gemeinsam an. conmeet ersetzt fragmentierte Insellösungen durch ein integriertes, AI-zentriertes Steuerungssystem des gesamten Unternehmens.

Aug 5, 2026

BORKEN / MÜNCHEN / LONDON, 03.08.2026 – conmeet hat eine überzeichnete Seed-Finanzierung über sechs Millionen Euro abgeschlossen. Reimann Investors Venture Capital und Smedvig Ventures führen die Runde sechs Monate nach der Pre-Seed-Finanzierung gemeinsam an.

Die frischen Mittel fließen in das Wachstum innerhalb der DACH-Region, in die weitere Produktentwicklung und den gezielten Ausbau des Teams. May Ventures, Lead-Investor der Pre-Seed-Runde, ist als weiterer Gesellschafter an conmeet beteiligt.

Der Finanzierung ging ein starkes Inbound-Interesse von Investoren voraus. Ausschlaggebend waren das Wachstum von conmeet, die frühe Marktresonanz und ein Gründerteam, das Branchenpraxis, Technologie- und Skalierungserfahrung komplementär verbindet. Aus diesen Gesprächen entwickelte sich die jetzige Runde, die nur sechs Monate nach der Pre-Seed-Finanzierung abgeschlossen werden konnte. conmeet nutzt das entstandene Momentum, um den Wachstumstrend und die Produktentwicklung frühzeitig zu beschleunigen.

Handwerks- und Bauunternehmen arbeiten häufig mit einer Vielzahl getrennter Softwarelösungen für Kalkulation, Auftragsabwicklung, Einkauf, Disposition, Baustellensteuerung, Controlling und Abrechnung. Die Folge sind doppelte Dateneingaben, manuelle Übergaben und fehlende Transparenz über das Unternehmen. Gleichzeitig erhöhen Fachkräftemangel sowie steigende Anforderungen an Produktivität und Dokumentation den Druck auf bestehende Strukturen.

conmeet positioniert sich in diesem Umfeld als zentrales AI-Steuerungssystem für mittelständische Handwerks- und Bauunternehmen. Die Plattform richtet sich aktuell an Unternehmen mit 10 bis 500 Mitarbeitenden im DACH-Raum und verbindet Projekte, Baustellen, Nachträge, Material, Partner, Subunternehmen, Disposition, Dokumente und Finanzen auf einer einzigen Datenbasis. Statt einzelne Prozessschritte mit weiteren Tools abzubilden, können Kunden ihr gesamtes Unternehmen in conmeet planen und steuern – vom ersten Kundenkontakt über Einkauf und Ausführung bis zum Zahlungseingang.

Damit setzt conmeet an einem zentralen strukturellen Problem des Marktes an: Betriebliche Komplexität wird nicht auf mehrere Insellösungen verteilt, sondern in einem durchgängigen System abgebildet. Alle Bereiche arbeiten mit denselben Daten; Übergaben, doppelte Eingaben und veraltete Informationsstände entfallen. So entsteht eine gemeinsame Steuerungsgrundlage für Geschäftsführung, kaufmännische Teams und Baustelle.

Die Plattform-Architektur und das einheitliche Datenmodell von conmeet sind von Grund auf für AI-gestützte Automatisierung ausgelegt. AI wird nicht als separates Zusatztool an bestehende Software angebunden, sondern direkt in die betrieblichen Prozesse integriert. Bereits heute automatisiert conmeet wiederkehrende Abläufe. Künftig soll der Fokus noch stärker auf AI-zentrierte Funktionen liegen, die nicht nur Informationen bereitstellen, sondern innerhalb definierter Rollen, Freigaben und Budgets Aktionen ausführen und vollständige Aufgabenketten übernehmen können.

Die Gründer von conmeet: Lennart Eckerlein, Benedikt Kisner und Leandro Ananias

„Handwerks- und Bauunternehmen brauchen nicht noch ein weiteres Tool, sondern ein System, mit dem sie ihr gesamtes Unternehmen steuern können", sagt Benedikt Kisner, Mitgründer und CEO von conmeet. „Mit AI entstehen jetzt völlig neue Möglichkeiten: Prozesse lassen sich nicht nur digital abbilden, sondern intelligent automatisieren und zunehmend eigenständig ausführen. Weil conmeet auf einer gemeinsamen Datenbasis und einer von Grund auf AI-fähigen Architektur aufbaut, können wir diese Möglichkeiten direkt in den operativen Alltag der Unternehmen integrieren."

conmeet wurde Mitte 2023 von Benedikt Kisner, Leandro Ananias und Lennart Eckerlein gegründet und zunächst über zwei Jahre eigenfinanziert entwickelt. Kisner baute zuvor die netgo group zu einem Unternehmen mit mehr als 1.300 Mitarbeitenden auf. Eckerlein gründete und führte ein mittelständisches Handwerksunternehmen und bringt die operative Praxis der Zielbranche ein. Ananias verantwortet als CTO die Plattformarchitektur und das einheitliche Datenmodell, auf dem die AI-zentrierte Automatisierung von conmeet aufsetzt – die technische Grundlage dafür, dass sich das gesamte Unternehmen in einem System abbilden lässt.

„Handwerk und Bau bilden einen großen, vertikalen Softwaremarkt mit spezifischen Prozessen, der sich nicht mit generischen Einzellösungen bedienen lässt", sagt Samuel Schuler, Managing Director bei Reimann Investors Venture Capital. „conmeet löst diese Probleme mit einem zentralen System und einem Team, das einzigartige Domain-Expertise aus Handwerk, Unternehmensaufbau und Softwareentwicklung vereint. Diese Kombination war für unsere Investitionsentscheidung ausschlaggebend."

„conmeet vereint ein herausragendes Gründerteam mit umfassender Branchenkenntnis und die klare Chance, das moderne, AI-zentrierte Steuerungssystem zu entwickeln, das der Branche bisher gefehlt hat“, sagte Peter Duffy von Smedvig Ventures. „Das Unternehmen hat bereits ein Produkt entwickelt, das tiefgreifend genug ist, um die komplexen Arbeitsabläufe dieser Unternehmen zu bewältigen, und wir sehen das Potenzial, einen großen Markt in Deutschland und darüber hinaus neu zu gestalten.“

Über conmeet

conmeet ist das zentrale AI-Steuerungssystem für Handwerks- und Bauunternehmen. Das cloud-native, integrierte Steuerungssystem verbindet Auftragsabwicklung, Einkauf, Disposition, Baustellensteuerung, Nachtragsmanagement, Controlling, Banking und Abrechnung auf einer gemeinsamen Datenbasis. Dadurch können Unternehmen ihre gesamte Organisation in einem System planen und steuern, statt mit fragmentierten Insellösungen zu arbeiten. Architektur und Datenmodell sind von Grund auf für AI-gestützte Automatisierung ausgelegt. conmeet wurde 2023 gegründet und hat seinen Sitz in Borken. Conmeet wurde initial von May Ventures, einem Pre-Seed Venture Capital Investor mit Sitz in Münster finanziert. Weitere Informationen unter www.conmeet.io.

Über Reimann Investors Venture Capital

Reimann Investors Venture Capital ist ein Venture Capital Investor mit Sitz in München. Der Fonds investiert im DACH-Raum in B2B-Softwareunternehmen in der Frühphase, insbesondere in den Bereichen SaaS, AI und Fintech. Mitglieder der Unternehmerfamilie Reimann, gebündelt in Reimann Investors, sind Ankerinvestoren des Fonds. Weitere Informationen unter www.reimann-investors.com/en/startups

Über Smedvig Ventures

Smedvig Ventures ist ein Venture –Capital Investor mit Sitz in London und Fokus auf europäische B2B-Softwareunternehmen in der Frühphase. Der Fonds investiert aus seinem jüngsten Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro und unterstützt ambitionierte Gründerinnen und Gründer in den Bereichen Vertical Software, Services und AI. Weitere Informationen finden Sie unter www.smedvig.vc.